CC04: Netzwerk Asyl Mühltal

#CC15DA – Netzwerk Asyl erfolgreich in die Onlinewelt integriert

Beim vierten Communication Camp haben sich die Teilzeithelden um ein Thema gekümmert, das aktueller nicht sein könnte: Asyl.

Fünfzehn Bewerbungen hatten uns erreicht. In die engere Wahl schafften es drei. Am Ende entschieden wir uns für das „Netzwerk Asyl Mühltal“, das seit zwei Jahren mit rund 30 ehrenamtlichen Mitgliedern Flüchtlinge in Mühltal unterstützt. Die Aufgaben der Helfer sind vielseitig: vom Arztbesuch über den Behördengang bis hin zur Seelsorge.

Budget für Kommunikationsmaßnahmen? Fehlanzeige.

Seit Mai ist das Netzwerk ein eingetragener Verein, Subventionen erhält er nicht: Bei Veranstaltungen und Firmen sammeln die ehrenamtlichen Helfer Spenden, die allerdings direkt wieder in die Unterstützung der Flüchtlinge fließen. Klar, dass so für Kommunikationsmaßnahmen kein Budget übrig bleibt.

Rund 50 PRler, Web- und Grafikdesigner, Programmierer, Journalisten und Studenten kamen daher am 3. und 4. Juli im Glaskasten der Hochschule Darmstadt zusammen und fingen gewissermaßen bei Null an.

CC3.1

Zwar hatte die Webdesignerin und ehrenamtliche Helferin Saeideh Rahimi bereits das Corporate Design des Netzwerks entwickelt und arbeitete auch schon an einer Website-Lösung, trotzdem gab es keine Plattformen oder Kommunikationskanäle, auf die das Netzwerk Asyl zurückgreifen konnte.

Viel zu tun für die Teilzeithelden…

CC5Die Ziele des Camps waren schnell formuliert: ein Kommunikationskonzept erarbeiten und teilweise realisieren, um neue Mitglieder und Unterstützer zu gewinnen, die aktiv helfen oder finanzielle Hilfe leisten. Das Netzwerk sollte nach außen sichtbar, Kommunikationskanal die erste eigene Website werden.

Auch die interne Kommunikation lief noch schleppend: Die Helfer kommunizierten bisher übers Telefon. Für neue ehrenamtliche Unterstützer gab es keine Plattform, auf der zu finden war, was wann zu tun ist. Eine interne Dokumentation sollte her.

 

War das an einem Wochenende beziehungsweise an eineinhalb Tagen zu schaffen? War es! Und die Ergebnisse können sich sehen lassen:

CC2.1

  • Die kleine, feine Website basiert auf WordPress. Hier stellt sich das Netzwerk Asyl vor, berichtet aus dem Helferalltag und zeigt Interessierten, wie sie helfen und mit dem Netzwerk Kontakt aufnehmen können.
  • Auf Basis von GoogleSites ist eine interne Dokumentation entstanden, in der (neue) Ehrenamtliche schnell und einfach nachlesen können, wie sie in welchem Stadium des Asylverfahrens konkret helfen können.
  • Der neue Flyer wird in Mühltaler Geschäften ausgelegt, um auch offline potentielle Unterstützer anzusprechen und auf das Netzwerk aufmerksam zu machen.

Wie auch in den vergangenen Jahren war unser Team mit Video- und Fotokameras bewaffnet und hat das Camp am Freitag und Samstag live auf Storify begleitet. Alle Fotos könnt ihr im Fotostream auf Flickr ansehen.

Zwei Tage Camp in fünf Minuten gibts in unsrer Videozusammenfassung:

 

 

Ihr wollt mehr erfahren oder die zwei Tage nochmal Revue passieren lassen? Kein Problem: Eine Kurzfassung des Camps mit „familiärer Atmosphäre“ gibt Teilzeitheldin Lisa Schreiber auf cortent.de. Harriet Lemcke Buchen beschreibt auf pr-perlen.de, was das Communication Camp als Barcamp so besonders macht.

Das Communication Camp hat uns auch in diesem Jahr wieder sehr viel Spaß gemacht! Vielen Dank an alle Teilnehmer und unsere Partner: die Hochschule Darmstadt, quäntchen + glück, vsonix, die Stadt Darmstadt, die als Sponsor die Verpflegung übernommen hat, sowie das Darmstädter Echo und Radio Darmstadt, die als Medienpartner über das Camp berichtet haben.